Technische Umsetzung

    Bei der Quellenedition handelt es sich um ein Modellprojekt zur praktischen Erprobung und Weiterentwicklung bestehender digitaler Infrastrukturen. Das Projekt greift auf Open-Source-Lösungen zurück und integriert gängige Standardformate Digitaler Editionen und dient der Langfristarchivierung wie MODS (Katalogdaten), METS (Digitalisate), TEI P5 (Textauszeichnung der Transkriptionen und Übersetzungen), URN oder DOI (persistente Adressierung), GND-Beacon-Dateien und den MyCoRe-Viewer.[1] Es verbindet diese mit einer nutzerfreundlichen Präsentation in einem gängigen Open-Source-CMS (Content-Management-System). Die Digitalisierung erfolgt gemäß den Praxisregeln „Digitalisierung“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).[2] Die Digitalisate, TEI-Dateien und Metadaten werden zur Langzeitarchivierung parallel als METS-Container in einer Instanz des MyCoRe-Repositoriums abgelegt.[3] Die Einbindung der Digitalisate (Faksimile), Transkriptionen (Volltext) und Übersetzungen in ein attraktives Frontend erfolgt über ein Viewer-Plugin für METS-Container, das über die OAI-Schnittstelle mit dem Repositorium verbunden wird.

    Anmerkungen

    [3] Aufgrund der Kooperation mit dem Regionalen Rechenzentrum der Universität Hamburg als Partner für die digitale Langfristarchivierung wurde für dieses Projekt die dort primär eingesetzte MyCoRe-Plattform gewählt.