Projektneuigkeiten

19.10.2017 - Nachruf

Dr. Annette Haller verstorben

Annette Haller ist am 16. September überraschend und viel zu früh verstorben. Annette Haller hat sich vom ersten Moment an im Beirat unserer Schlüsseldokumente-Edition engagiert und stand uns immer für Gespräche zur Verfügung. Für diese wichtige Unterstützung danken wir ihr. Ihren kompetenten Rat sowie ihre freundliche Art werden wir sehr vermissen. Ein Verlust, der uns sehr betroffen macht.

Hier finden Sie die Traueranzeige der Germania Judaica: https://www.wirtrauern.de/traueranzeige/drannette-haller

19.09.2017 - Vortrag

Schlüsseldokumente in der Lehrerbildung

Am 15. September wurde die Schlüsseldokumente-Edition im Rahmen der Tagung „Deutsch-jüdische Geschichte in Wissenschaft und Unterricht. Bewährte Zugänge. Aktuelle Herausforderungen. Neue Perspektiven“ am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg vorgestellt und stieß dort bei den Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern auf großes Interesse.

30.05.2017 - Allgemein

@keydocuments nun auf Twitter

Die sind nun bei Twitter! Ab jetzt gibt’s unter @keydocuments Aktuelles zur Online-Quellenedition des .

23.05.2017 - Vortrag

Zu Besuch in Rostock

Bei der Tagung „Korrespondenzen und Nachlässe um 1800 – Erschließung, digitale Edition und wissenschaftliche Auswertung“ durften auch die Schlüsseldokumente nicht fehlen. Unter dem Titel „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte: Eine Online-Quellenedition, die gelesen werden will“ stellte Daniel Burckhardt das Projekt den TagungsteilnehmerInnen vor.

15.12.2016 - Publikation

Die Schlüsseldokumente im Archivjournal des Staatsarchivs

Gerade erschien die neue Ausgabe des Archivjournals des Hamburger Staatsarchivs, darin ist auch eine kurze Projektvorstellung der Schlüsseldokumente-Edition enthalten. Das Staatsarchiv ist ein wichtiger Kooperationspartner, da ein Großteil der Quellen zur jüdischen Geschichte Hamburgs dort bewahrt wird.

25.11.2016 - Vortrag

Workshop Digital Humanities

Bei dem von der Max Weber Stiftung organisierten Workshop stellte Daniel Burckhardt mit den Aspekten Infrastruktur, Abläufe und TEI-Markup das technische Konzept der Schlüsseldokumente-Edition vor.

21.09.2016 - Vortrag

Die Schlüsseldokumente auf dem Historikertag

Der 51. Deutschen Historikertag in Hamburg gab mehrfach Gelegenheit, die Online-Quellenedition der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei der Postersession der AG Digitale Geschichtswissenschaft stellten Daniel Burckhardt und Nina Zellerhoff die Schlüsseldokumente vor.

07.08.2016 - Allgemein

Zum 50. Geburtstag: Das IGDJ wird digital

Launch des digitalen Jubiläumsprojekts und Empfang

Donnerstag, 22.09.2016 18:00 bis 21:00

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wird 50! Anlässlich des Historikertages präsentiert das Institut sich und sein digitales Jubiläumsprojekt. Die zweisprachige Online-Quellenedition Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte wird bei dieser Veranstaltung live geschaltet. Die Quellenedition führt erstmals das aufgrund von Migration und Verfolgung in alle Welt verstreute jüdische Erbe der Stadt digital wieder zusammen, macht es weltweit zugänglich und bewahrt es für zukünftige Generationen. Sie sind herzlich eingeladen, diesen Launch beim anschließenden Empfang mitzufeiern. Zugleich bietet dies Gelegenheit, sich eine Ausstellung der NS-Raubgutforschungen des IGdJ und der Stabi anzusehen.

Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei

04.03.2016 - Allgemein

Praktikumsausschreibung

Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) bietet jungen Studentinnen und Studenten der Geschichte, Judaistik, jüdischen Studien, Politikwissenschaften u.a. die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeitsfelder einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung zu erhalten. Als Praktikant/in werden sie einzelnen Forschungsprojekten, die aktuell am IGdJ durchgeführt werden, zugeordnet und können so in direkter Abstimmung mit Mitarbeitern/innen des Hauses Erfahrungen in den verschiedenen Abteilungen des IGdJ sammeln.

Eines dieser Forschungsprojekte ist die Online Quellenedition am IGdJ, welches für den Zeitraum von Mai 2016 bis Juni 2016 (für bis zu 6 Wochen) einen Praktikanten / eine Praktikantin sucht.

Das Online-Quelleneditionsprojekt wirft anhand von ca. 150 Schlüsseldokumenten thematische Schlaglichter auf zentrale Aspekte der deutsch-jüdischen Geschichte des Hamburger Raums und will so auf die deutsch-jüdische Geschichte aufmerksam machen. Zusätzlich will es das durch Verfolgung und Migration in alle Welt verstreute jüdische Erbe der Stadt digital zusammenführen und es so für zukünftige Generationen bewahren.

Neben der Bereitstellung der Materialien als Transkript und PDF-Dokument werden die Quellen durch Interpretations- und Hintergrundtexte in ihre historischen Kontexte eingebettet sowie durch Informationen zur Überlieferung, zur Rezeptionsgeschichte und zu wissenschaftlichen Kontroversen angereichert. Damit reicht das Spektrum von eher allgemeinen überblicksartigen, über eng an der Quelle argumentierenden bis hin zu fachspezifischen Texten, wodurch unterschiedliche Zugänge und Vertiefungsebenen angeboten werden.

Daraus folgend richtet sich die Quellenedition an Studierende und Forschende ebenso wie an Schüler/Innen und interessierte Laien.

Weitere Informationen siehe:
www.igdj-hh.de/online-quellenedition.html
www.juedische-geschichte-online.net

 

Folgende Aufgaben sollen während des Praktikums bearbeitet werden:

Quellenrecherchen, Erstellen einer Chronologie, Bildrecherchen, Literaturrecherchen (dt. und englischsprachiger Literatur), Übersetzungen englischer Texte ins Deutsche, Hilfe beim Erstellen eines Glossars und Hilfe bei der Vorbereitung einer Publikation.

Außerdem bietet das Praktikum die Möglichkeit, weitere am Institut anfallende Aufgaben kennenzulernen und so die wissenschaftliche Arbeitsweise eines außeruniversitären Forschungsinstituts kennenzulernen.

 

Hinweis: Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden. Nach Abschluss des Praktikums erhalten Sie aber ein detailliertes Zeugnis.

 

Voraussetzungen:

  • sehr gute Englischkenntnisse,
  • Kenntnisse der deutsch-jüdischen Geschichte und der Hamburger Lokalgeschichte,
  • Studentenstatus,
  • möglichst ein abgeschlossenes Grundstudium (B.A.).

 

Bewerbungsunterlagen:

Für eine vollständige Bewerbung reichen Sie bitte die folgenden Unterlagen ein:

  • ein ausführliches Bewerbungsschreiben, das auf Ihre Motivation und Ihre bisherigen Studienschwerpunkte eingeht,
  • einen Lebenslauf,
  • BA-Abschlusszeugnis (oder ein äquivalentes Zeugnis).

Die angeführten Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte als PDF oder Word Datei an:

Institut für die Geschichte der deutschen Juden
z. Hd. Dr. Björn Siegel
Beim Schlump 83
20144 Hamburg
E-Mail: bjoern.siegel@igdj-hh.de

08.02.2016 - Vortrag

Eine Quellenedition im Spagat zwischen Public History und Forschungsinfrastrukturen

07.01.2016 - Allgemein

Interview mit Thomas Fache und Dr. Anna Menny auf L.I.S.A.

Interview mit Thomas Fache und Dr. Anna Menny zur Digitialisierung jüdischer Geschichte

In seiner jüngsten Ausgabe hat sich das Online-Periodikum „Medaon – Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung“ mit der Bedeutung der Digitalisierung für die jüdische Geschichte beschäftigt. Dies hat L.I.S.A. zum Anlass genommen, sich mit den Autoren Thomas Fache und Dr. Anna Menny über „Medaon“ insgesamt und die in der Schwerpunkt-Ausgabe aufgeworfenen Fragen zur Digitalisierung zu unterhalten. Welche spezifische Möglichkeiten bietet das digitale Zeitalter in Hinblick auf die Erforschung jüdischer Geschichte? Welche Themen und Zugänge werden ermöglicht? Wie funktioniert die Vernetzung? Und welche Rolle spielt das Online-Magazin „Medaon“ dabei?

09.12.2015 - Publikation

Medaon-Ausgabe zum Thema Jüdische Geschichte digital

Soeben ist die neue Ausgabe der Online-Zeitschrift Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung erschienen, die sich unter dem Titel „Zwischen Versprechungen und Herausforderungen. Perspektiven auf das Verhältnis von Digitalisierung und jüdischer Geschichte“ schwerpunktmäßig dem Themenbereich Jüdische Geschichte digital widmet. Die Ausgabe wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und dem Netzwerk Jüdische Geschichte digital entwickelt.

15.09.2015 - Vortrag

Projektpräsentation

Im Rahmen der FORGE-Tagung, die vom 15-18. September 2015 an der Universität Hamburg stattfand, haben Daniel Burckhardt und Dr. Anna Menny das Projekt unter dem Titel „Forschungsdaten in historischer Perspektive oder die Quelle im Netz“ vorgestellt. Das Abstract und den aufgezeichneten Vortrag können Sie hier ansehen.

22.04.2015 - Allgemein

Call for Articles

Zurzeit werden für die oben beschriebene Online-Quellenedition Vorschläge für Quellen zur jüdischen Geschichte Hamburgs gesucht, die zugleich auf allgemeine Fragestellungen der deutsch-jüdischen Geschichte verweisen und exemplarisch für ein größeres Quellenkonvolut stehen. Für die Online-Edition sollen zu den Quellen jeweils eine knappe Beschreibung (150-200 Wörter) sowie ein Interpretationstext (max. 1.500 Wörter) angefertigt werden.

Kurze, aussagekräftige Vorschläge für solche Texte, die kurz die Quelle und ihre Einordnung in die Themenkategorie skizzieren sollten, können Sie an Inka Le-Huu (inka.le-huu@juedische-geschichte-online.net) senden. Wir möchten explizit auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ermuntern, sich zu bewerben.

15.11.2014 - Publikation / Vortrag

Lokalität und Virtualität. Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung am Beispiel des jüdischen Erbes in Hamburg

Im Rahmen der Konferenz „Wenn das Erbe in die Wolke kommt“ in Bonn vom 13.-14. November 2014 hat Anna Menny einen Vortrag über die Digitalisierung jüdischen Erbes am Beispiel der Schlüsseldokumente-Edition gehalten. Inzwischen ist der Vortrag auch in dem Konferenz-Sammelband erschienen: Eckhard Bolenz / Lina Franken / Dagmar Händel (Hrsg.), Wenn das Erbe in die Wolke kommt. Digitalisierung und kulturelles Erbe, Essen 2015.