Moses Hoffmann: Rabbinisches Gutachten zum Frauenwahlrecht in der Gemeinde, Breslau, 24.5.1923 [Abschrift]

Quellenbeschreibung

Das rabbinische Gutachten von Rabbiner Moses Jehuda Hoffmann zur Frage des Frauenwahlrechtes wurde auf Bitten des Hamburger Deutsch-Israelitischen Synagogenverbandes im Mai 1923 erstellt. Rabbinische Gutachten werden angefertigt, um religionsgesetzlich auftretende Streitfragen zu entscheiden. Sie sind argumentativ aufgebaut. Die Begründungsstrukturen erörtern Ableitungszusammenhänge. Die hierfür erforderlichen textlichen Vorgaben beziehen sich auf die Tora, auf den Talmud und hierauf bezogene Kommentare von namentlich anerkannten jüdischen Persönlichkeiten. Eine auf die Tora zurückzuführende Aussage besitzt naturgemäß die höchste Authentizität und Autorität. Das Gutachten von Hoffman verfuhr in dieser Weise, indem er sich auf Moses Maimonides berief.
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Empfohlene Zitation

Moses Hoffmann: Rabbinisches Gutachten zum Frauenwahlrecht in der Gemeinde, Breslau, 24.5.1923 [Abschrift], veröffentlicht in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, <https://dx.doi.org/10.23691/jgo:source-35.de.v1> [21.07.2017].