Gustav Tuch, Festrede des Präsidenten der Henry Jones-Loge, in: Das Logenheim in Hamburg. Festschrift zur Erinnerung an die Einweihung. Sonntag, den 28.8.1904, S. 25-30 [Auszüge]

Quellenbeschreibung

Die vorliegende Quelle ist eine Rede des Präsidenten der Hamburger Henry-Jones Loge, Gustav Tuch, anlässlich der Eröffnung des neuen Logenheims des Hamburger B’nai B’rith („Söhne des Bundes“) am 28.8.1904. Die Rede ist Teil einer 58-seitigen Festschrift zum Gedenken an die Einweihung des Heims. Neben Tuchs Rede enthält die Festschrift Worte anderer Festredner, sowie Erinnerungen an die Grundsteinlegung und an das zur Eröffnung gehörende Festmahl. Den Abschluss bildet eine Auflistung der Spender, die den Bau des neuen Gebäudes möglich gemacht haben. Die Festschrift ist damit Teil einer Inszenierung des Aufstiegs der Hamburger Loge von einer kleinen Zahl von 38 Mitgliedern im Jahre 1887, wie es in der Einleitung der Festschrift heißt, bis hin zur Einweihung der eigenen Räume, 17 Jahre später. Die Rede Tuchs vereint den Stolz der Einweihung des Logenheims mit dem Aufruf zur Teilnahme der Brüder an den Aktivitäten des B’nai B’rith. Tuch geht dabei auch auf den Sendungsauftrag und den Ursprung des Selbstverständnisses der jüdischen Mitglieder in Deutschland ein.

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Empfohlene Zitation

Gustav Tuch, Festrede des Präsidenten der Henry Jones-Loge, in: Das Logenheim in Hamburg. Festschrift zur Erinnerung an die Einweihung. Sonntag, den 28.8.1904, S. 25-30 [Auszüge], veröffentlicht in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, <https://dx.doi.org/10.23691/jgo:source-1.de.v1> [21.11.2017].